Ist das Ihre Situation?
Vielleicht haben Sie schon länger das Gefühl, vieles intensiver wahrzunehmen und mehr Zeit zu brauchen, um all die Eindrücke des Alltags zu verarbeiten.
SIE NEHMEN VIELES INTENSIV WAHR
Geräusche, Stimmungen oder unausgesprochene Erwartungen nehmen Sie oft sehr deutlich wahr. Manchmal genügt ein kleiner Auslöser und Ihr Inneres reagiert sofort.
SIE FÜHLEN SICH SCHNELL ERSCHÖPFT
Ein voller Tag, viele Gespräche oder ein hektisches Umfeld können schnell anstrengend werden. Oft merken Sie erst später, wie viel Sie bereits verarbeitet haben.
SIE ERLEBEN GEFÜHLE INTENSIV
Freude, Verbundenheit und Mitgefühl erleben Sie intensiv. Gleichzeitig können Konflikte oder belastende Situationen noch lange nachwirken. Diese Tiefe ist eine Stärke, kann aber im Alltag herausfordernd sein.
SIE BRAUCHEN ZEIT FÜR SICH
Vielen Eindrücken oder soziale Kontakte können rasch zu innerer Anspannung führen. Sie brauchen Zeit, um wieder zur Ruhe zu kommen und neue Kraft zu schöpfen.
Sie tragen eine besondere Art der Wahrnehmung in sich. Nicht ein einzelner Moment wird zu viel, sondern die Summe aus Eindrücken, Gefühlen, Erwartungen und Reizen, die sich über den Tag sammeln.
Vielleicht kommt Ihnen das bekannt vor. Ein Geräusch, ein Blick oder eine Stimmung beschäftigen Sie länger, als Sie es sich wünschen. Manchmal merken Sie erst im Rückblick, dass Sie längst über Ihre Grenzen gegangen sind. Viele Menschen erleben genau diese Form der inneren Anspannung und Erschöpfung über längere Zeit hinweg.
Doch warum fühlt sich manches so schnell nach zu viel an?
WARUM SICH HOCHSENSIBILITÄT SO ZEIGT
Hochsensibilität ist keine Schwäche und nichts, das behoben werden muss. Menschen mit Hochsensibilität nehmen Reize, Gefühle und Stimmungen oft intensiver wahr und verarbeiten diese tiefer. Diese besondere Art der Wahrnehmung prägt, wie Erlebtes aufgenommen, verarbeitet und gespeichert wird.
Das Nervensystem verarbeitet dabei viele Eindrücke gleichzeitig und reagiert schneller auf Reize. Nicht nur das, was gerade geschieht, fordert Kraft. Auch Erfahrungen, Erwartungen oder der Wunsch, es allen recht zu machen, können das Nervensystem zusätzlich belasten. Viele Menschen merken erst spät, wie lange sie bereits über ihre eigenen Grenzen gegangen sind.
Was von aussen wie Stress, Erschöpfung oder Rückzug wirkt, ist oft Ausdruck eines Systems, das viel wahrnimmt und zu wenig Zeit bekommt, all diese Eindrücke zu verarbeiten. Wenn Sie verstehen, warum Sie manches intensiver wahrnehmen, verändert sich oft auch Ihr Umgang mit sich selbst.
Die entscheidende Frage ist deshalb: Was hilft Ihrem Nervensystem und Ihnen, wieder mehr innere Ruhe zu finden?
Sich selbst verstehen statt nur funktionieren
Der entscheidende Schritt ist nicht, belastbarer zu werden oder sich zusammenzureissen. Vielmehr geht es darum, die eigene Sensibilität bewusst wahrzunehmen und zu verstehen, wie sie wirkt.
EIGENE SENSIBILITÄT WAHRNEHMEN
Erkennen, welche Reize, Situationen oder Dynamiken Ihr Nervensystem besonders fordern.
ZUSAMMENHÄNGE VERSTEHEN
Verstehen, warum Sie manches intensiver wahrnehmen und weshalb sich bestimmte Muster wiederholen.
BEWUSSTER MIT SICH UMGEHEN
Grenzen wahrnehmen, Pausen zulassen und einen Umgang finden, der zu Ihnen passt.
Wenn Sie Ihre eigene Art der Wahrnehmung besser verstehen, entsteht oft bereits spürbare Entlastung. Viele Menschen erleben dadurch mehr innere Ruhe, Selbstvertrauen und einen bewussteren Umgang mit sich selbst. Veränderung beginnt häufig nicht damit, anders zu werden, sondern sich selbst besser zu verstehen.
Wenn Sie dabei unterstützt werden möchten, kann ein Gespräch ein wertvoller erster Schritt sein.
Was sich im Alltag verändern kann
Wenn Sie Ihre Hochsensibilität besser verstehen, verändert sich oft mehr, als Sie zunächst erwarten.
Mögliche Veränderungen sind:
SIE GEWINNEN MEHR KLARHEIT ÜBER SICH SELBST
SIE KÖNNEN BESSER ZUR RUHE KOMMEN
SIE GEHEN ACHTSAMER MIT IHRER ENERGIE UM
SIE SETZEN GRENZEN BEWUSSTER ALS BISHER
SIE ERLEBEN WIEDER MEHR LEICHTIGKEIT
Veränderung geschieht meist Schritt für Schritt.
Wenn die eigene Sensibilität besser verstanden wird und die eigene Art der Wahrnehmung angenommen werden kann, entsteht Raum für mehr innere Ruhe.
Wie kann dieser Weg konkret aussehen?
Wie ich Sie begleite
Veränderung entsteht nicht dadurch, dass man sich einfach zusammenreisst oder versucht, weniger sensibel zu sein.
Gemeinsam betrachten wir Ihre Wahrnehmung, Ihre Belastungen im Alltag und die Muster, die immer wieder zu Überforderung oder Erschöpfung führen.
Eigene Sensibilität besser verstehen
Verstehen, wie Ihr Nervensystem arbeitet und warum bestimmte Situationen Sie stärker fordern.
Warnsignale früh wahrnehmen
Spüren, wann Überreizung beginnt und wie Sie rechtzeitig für sich sorgen können.
Neue Wege im Umgang finden
Möglichkeiten entdecken, wie Sie im Alltag ruhiger, klarer und bewusster mit sich umgehen können.
Passende Strukturen entwickeln
Einen Alltag gestalten, der zu Ihrer Sensibilität passt und Sie weniger überfordert.
Mehr innere Ruhe gewinnen
Mehr Klarheit, Selbstvertrauen und Leichtigkeit im Kontakt mit sich selbst und anderen erleben.
Die Begleitung orientiert sich an Ihrer persönlichen Lebenssituation und daran, was Sie aktuell brauchen. Ziel ist nicht, weniger sensibel zu werden, sondern Ihre eigene Art der Wahrnehmung besser zu verstehen und einen Umgang zu finden, der zu Ihnen und Ihrem Leben passt.
«Nicht ein einzelner Moment überfordert, sondern die Summe aus Reizen.»
Für wen diese Begleitung geeignet ist
Hochsensibilität ist keine Diagnose und keine Schwäche. Viele Menschen erleben ihre besondere Art der Wahrnehmung über lange Zeit als Belastung und wünschen sich mehr Verständnis und innere Ruhe.
Die Beratung kann hilfreich sein, wenn Sie:
- vieles intensiver wahrnehmen und schnell überreizt sind
- sich häufig erschöpft oder emotional angespannt fühlen
- nach belastenden Situationen kaum zur Ruhe kommen
- sich oft anpassen oder zusammenreissen müssen
- Ihre Sensibilität besser verstehen lernen möchten
- bewusster mit Ihren Grenzen umgehen möchten
- sich mehr innere Ruhe und Leichtigkeit wünschen
- sich selbst mit mehr Verständnis begegnen möchten
- einen Alltag gestalten möchten, der zu Ihnen passt
So läuft die Beratung ab
Der Einstieg ist bewusst einfach gehalten.
1. Erstgespräch
Im Erstgespräch lernen wir uns kennen. Sie schildern, was Sie aktuell beschäftigt und was Sie sich wünschen. Sie bekommen ein Gefühl für meine Art zu arbeiten. Gemeinsam schauen wir, ob diese Form der Begleitung für Sie stimmig ist. Das Gespräch dauert rund 30 Minuten, ist kostenlos und unverbindlich. Es bietet Ihnen in einem ruhigen und geschützten Rahmen eine erste Orientierung.
2. Weitere Sitzungen
In den weiteren Sitzungen arbeiten wir an dem, was Sie mitbringen und was Sie aktuell beschäftigt. Gemeinsam betrachten wir Ihre Wahrnehmung, wiederkehrende Muster und die Situationen, die Sie besonders fordern. Schritt für Schritt entsteht mehr Klarheit darüber, was Ihnen guttut und was Sie im Alltag unterstützt. Die Gespräche unterstützen Sie dabei, das Hilfreiche in Ihrem eigenen Tempo umzusetzen.
3. Dauer, Rhythmus und Setting
Die Dauer der Begleitung richtet sich nach Ihrem Anliegen und Ihrem Tempo. In der Regel finden die Sitzungen im Abstand von etwa zwei Wochen statt und dauern 60 bis 90 Minuten. So bleibt genug Zeit, um Inhalte wirken zu lassen und gleichzeitig im Prozess zu bleiben. Eine Beratungssitzung von 60 Minuten kostet CHF 120. Die Gespräche finden in einem ruhigen und geschützten Rahmen in Eschlikon oder online statt.
Wie ich arbeite und was mir wichtig ist
Im Mittelpunkt stehen das Verständnis für Ihre Sensibilität, die Wahrnehmung Ihrer Bedürfnisse und ein Umgang, der sich für Sie stimmig anfühlt.
Cornelia Mäder Plüss
Mir ist wichtig, einen ruhigen und klaren Raum zu schaffen, in dem Sie Ihre Situation ohne Druck anschauen können.
Dabei stehen nicht einzelne Symptome im Vordergrund, sondern das Verständnis für das, was im Alltag tatsächlich wirkt – bei Ihrem Kind und bei Ihnen.
Meine Arbeitsweise
Ich arbeite strukturiert und gleichzeitig offen für das, was sich im Gespräch zeigt. Jede Situation ist anders. Deshalb gibt es bei mir keine festen Programme, sondern eine Begleitung, die sich an Ihnen und Ihrem Anliegen orientiert.
Was mir dabei wichtig ist
- Ich begegne Ihnen mit Offenheit und Verständnis
- Wir gehen Schritt für Schritt in Ihrem Tempo vor
- Es geht nicht um „richtig oder falsch“, sondern darum, gemeinsam Klarheit zu gewinnen
Viele Menschen kommen mit dem Gefühl, zu empfindlich zu sein oder sich mehr zusammenreissen zu müssen. Dabei geht es nicht darum, anders zu werden. Veränderung entsteht häufig dort, wo Verständnis wächst und ein Umgang gefunden wird, der zur eigenen Art der Wahrnehmung passt.
In der Beratung geht es deshalb darum, mehr Klarheit zu gewinnen und einen Weg zu finden, der sich für Sie stimmig anfühlt.
Praxis in Eschlikon bei Wil SG
Die Gespräche finden in ruhiger und geschützter Atmosphäre in meiner Praxis in Eschlikon statt.
Die Beratung findet in ruhiger und geschützter Atmosphäre in meiner Praxis in Eschlikon statt. Der Standort ist gut erreichbar aus der Region Wil, Frauenfeld und Umgebung.
Alternativ sind Gespräche auch online möglich – flexibel und ortsunabhängig.
FAQ
Häufige Fragen zur Beratung bei Hochsensibilität
Gemeinsam schauen wir, was Sie belastet, was Ihr Nervensystem fordert und was Ihnen im Alltag guttut. Ziel ist es, Ihre Sensibilität besser zu verstehen und einen Umgang zu finden, der sich für Sie stimmig anfühlt.
Nein. Eine Diagnose ist nicht notwendig. Entscheidend ist, dass Sie Ihre Situation besser verstehen und einen Umgang mit Ihrer Sensibilität finden möchten, der sich für Sie stimmig anfühlt.
Ja. Sie müssen nicht sicher sein, ob Hochsensibilität tatsächlich eine Rolle spielt. Oft hilft es bereits, die eigene Situation besser zu verstehen und gemeinsam herauszufinden, was Sie im Alltag unterstützt.
Hochsensibilität beschreibt eine besondere Art der Wahrnehmung. Hochsensible Menschen nehmen Reize, Stimmungen und Gefühle oft intensiver wahr und verarbeiten diese tiefer. Hochsensibilität ist keine Krankheit und muss nicht behandelt werden. Entscheidend ist vielmehr, die eigene Sensibilität besser zu verstehen und einen Umgang zu finden, der zum eigenen Leben passt.
Hochsensibilität kann sich darin zeigen, dass Sie vieles intensiver wahrnehmen, schneller erschöpft oder überreizt sind und nach belastenden Situationen mehr Zeit brauchen, um wieder zur Ruhe zu kommen. Entscheidend ist, ob Sie sich in diesen Erfahrungen wiedererkennen.
Nein. In der Beratung geht es nicht darum, Ihre Sensibilität zu verändern oder abzulegen. Vielmehr steht die Frage im Mittelpunkt, wie Sie Ihre Sensibilität besser verstehen und einen Umgang finden können, der sich für Sie stimmig anfühlt.
Hochsensibilität ist weder eine Stärke noch eine Schwäche. Sie beschreibt eine besondere Art der Wahrnehmung. Viele hochsensible Menschen erleben ihre Sensibilität sowohl als Bereicherung als auch als Herausforderung. Entscheidend ist nicht, sie zu bewerten, sondern einen Umgang zu finden, der zum eigenen Leben passt.
Es gibt Überschneidungen, weil beide mit einer erhöhten Reizempfindlichkeit und schneller Erschöpfung verbunden sein können. Dennoch handelt es sich um unterschiedliche Themen. Nicht immer ist eine klare Abgrenzung notwendig. Oft hilft es zunächst, die eigene Situation besser zu verstehen und herauszufinden, was im Alltag wirklich unterstützt.
Mehr zum Thema finden Sie auf der Seite «ADHS verstehen».
Erstgespräch vereinbaren
Ein erstes Gespräch hilft, Ihre Sensibilität besser einzuordnen und einen klaren nächsten Schritt zu finden.
Sie gehen dabei keine Verpflichtung ein.
Kontakt
Wandelpunkt
Cornelia Mäder Plüss
Im Ehrmerk 14B
8360 Eschlikon